Der schwarze Rettich ist eine Pflanze aus der Familie der Brassicaceae, die angebaut wird und für die menschliche Ernährung verwendet wird.
Die Ursprünge des Schwarzen Rettichs reichen vermutlich über mehrere Jahrhunderte vor unserer Zeitrechnung zurück. Zunächst in China kultiviert, soll er später die alten Griechen und Römer erobert haben. Es scheint, dass man bis ins XVIII. Jahrhundert warten musste, bevor der schwarze Rettich, der aus Osteuropa stammt, in Frankreich verzehrt wurde.
Botaniker glauben, dass der Schwarze Rettich die erste Rettichart war, die von Menschen kultiviert wurde. Man weiß, dass die Ägypter ihn schon zu Pharaonenzeiten kultivierten, denn man hat im Tempel von Karnak Hieroglyphen gefunden, die ihn darstellen.
Eine der Verbindungen, die für die Pflanze von Interesse ist, ist die „Raphanin“ (Isothiocyanat des Sulforaphans), ein Glykosid, das eine schwefelhaltige Essenz bildet.